Textilkombi vs. Lederkombi – Was passt besser zu mir?

Blog-Lesezeit: ca. 7 Min.

Welche Fragen muss ich mir stellen?

Die Entscheidung zur richtigen Schutzausrüstung fällt vielen schwer. Viele Fragen ergeben sich und tragen jeweils einen erheblichen Einfluss auf die endgültige Kaufentscheidung bei.
Die Entscheidung, ob Textil oder Leder in der Motorradkombi verarbeitet sein soll, schließt kategorisch eine Vielzahl von Angeboten aus, dafür überzeugen sie jeweils mit ihren jeweiligen Eigenschaften.

Vor- und Nachteile überall

Eine hundertprozentige Überzeugungsentscheidung existiert selten. Benutzt Du Dein Motorrad im alltäglichen Straßenverkehr mit sporadischen Ausfahrten in ländliche Umgebungen, so besitzt Du tief im Hinterkopf bereits eine Vielzahl von verschiedenen Anforderungen, welchen der Kauf gerecht werden sollte. In der Stadt, z.B. auf dem Weg zur Arbeit, sollte es vor allem bequem und nicht zu warm oder kalt sein. Keiner kommt gerne vollgeschwitzt ins Büro, oder? 😉

Die Fragen, die sich stellen, betreffen sich somit in erster Linie auf Dein (geplantes) Fahrverhalten sowie auch auf Deine persönlichen Vorlieben und Denkweisen.

  • Welche Kombi passt zu mir und meinem (neuen) Bike?
  • Welche Ausrüstung eignet sich bei meinem Fahrverhalten?
  • Wie viel Geld möchte ich ausgeben?
  • Muss ich das Leder mehr pflegen als die Textilalternative?
  • Wie lange möchte ich die Kombi behalten?

 

Einen ersten Überblick verschaffen

Grundsätzlich bringen die beiden einzelnen Kategorien jeweilige Vor- und Nachteile mit sich. Während das Leder dabei mehr auf höheren Schutz aufgrund der enganliegenden Passform der Protektoren setzt, überzeugt die Textilalternative durch erhöhten Tragekomfort und bessere Witterungsbeständigkeit.
Preislich können sich beide Kategorien überschneiden, Textilkombis beginnen jedoch etwas günstiger, wodurch die Lederkombis nach oben hin deutlich tiefer in den Geldbeutel hineinschauen.

Leder Textil
+ bessere Aerodynamik
+ erhöhte Schutzfunktion
+ Wasserundurchlässigkeit
+ (Optik)
+ niedrigere Preisspanne
+ erhöhter Tragekomfort
+ höhere Witterungsbeständigkeit
+ leichteres Gewicht

 

Die Optik bleibt eine Frage des Geschmacks

Lederkombis passen meiner Meinung nach am besten zu Sportlern und zu den Harley-Fans unter uns. Ganz nach MotoGP oder gemütlichen Ausfahrten mit Chopper oder Bobber – manchmal ist Leder schon fast ein Muss, die Geschmäcker sind jedoch verschieden.

Im Bezug zur Optik stehen manche ganz und gar nicht auf den Look des leicht glänzenden Materials. Da gefällt das vielfältige farbliche Design der Textilkombi einfach besser. Jeder hat seine eigene Meinung dazu, da lässt sich mehr oder weniger drüber streiten. Ich persönlich bevorzuge hier das Leder. Ebenso eine Frage des Geschmacks ist dabei jedoch auch die Gemütlichkeit bzw. der empfundene Tragekomfort.

Textilkombis werden immer beliebter. Moderne Designs kommen den Lederkombis designtechnisch immer näher und sind zudem meist günstiger und witterungsbeständiger.

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Textilkombis punkten im Tragekomfort, Lederkombis in der Sicherheit

Eng wie eine zweite Haut oder lieber „Passt, wackelt und hat Luft“? Letzteres passt eher zur Stoffvariante. Textilkombis liegen oftmals super bequem und etwas lockerer am Körper, sodass integrierte „Unterjacken“ für die kälteren Tage problemlos reingeknöpft werden können. Somit passt sich Deine Jacke automatisch den unterschiedlichen Temperaturen in den verschiedenen Jahreszeiten an.

Dein Fahrverhalten sollte eine zusätzliche und nicht zu vermeidende Sichtweise auf Deine Kaufentscheidung beitragen. Je nach Motorrad fährst Du unterschiedlich schnell und lange. Die locker anliegende Schutzkleidung flattert somit vor allem auf der Autobahn mehr umher, sodass es ab Geschwindigkeiten über 100 km/h schon unangenehm werden kann. Je enger die Hose und Jacke, desto weniger Windwiderstand und desto fester sitzen auch die sicherheitsrelevanten Schutzpads an Deinen Gelenken und Knochen.

Das Wetter spielt mit, ob Du willst oder nicht

Oft lässt es sich nicht vermeiden und die geplante Tour verläuft sich im Regen oder (eher seltener) in der viel zu heißen Sonne. Oftmals wird das Leder, bei richtiger Pflege, die Regentropfen einfach abperlen – einen hundertprozentigen Schutz hast Du durch Luftdurchlässe und Reisverschlüsse aber auch hier nicht.

Wer schön sein will muss leiden, oder?

Bei warmem Wetter beklagt man sich des Öfteren, besonders bei Ampeln oder Bahnübergängen, über die knallende Sonne. Ich persönlich komme oftmals dann mit dem Öffnen des Reisverschlusses ganz gut klar und im Fall aller Fälle leiden auch die Textil-Liebhaber unter uns – da bin ich mir sicher 😉

In der Kälte zieht der Wind gerne mal bis in die kleinsten Knochen hinab. Ist die Lederkombi eng, so wie sie oftmals sein sollte, dann passt nur ein dünnerer Pulli drunter. Funktionsunterwäsche, mit welcher sich sowieso das An- und Ausziehen der Ausrüstung besser gestalten lässt, speichert zusätzliche Wärme und wirkt bei Hitze kühlend. Je nach Spielraum in deinem Anzug bleiben Dir somit verschiedene Optionen des Nachhelfens offen.

Die wichtige Frage des Budgets

Während einzelne Teile der Textilkombis teilweise schon bei zweistelligen Beträgen anfangen, so liefert die Lederausstattung erst ab einem etwas höheren Betrag das Recht auf Besitz. Unter Berücksichtigung von Einteilern und 2-Teilern starten die Hausmarken der größeren Händler Louis, Polo & Co. hier bei etwa 200€. Nach oben hin orientieren sich die Grenzen etwas offener. Vierstellige Summen sind dabei für aktuellere Modelle der Qualitätsmarken, wie AlpineStars, Dainese, Spidi, etc. keine Ausnahme. Eine große Auswahl an Neuware bieten Internetanbieter, wie mitunter XL-Moto.

Empfehlung: Höre auf Dein Bauchgefühl. Es ist keine Entscheidung für’s Leben

Auch wenn oftmals eine Menge Geld dahintersteckt, so lernt man vor allem aus getroffenen Entscheidungen und den erlebten Erfahrungen. Stellt sich deine Wahl am Ende als Fehler heraus, dann ist das so und es ergeben sich neue Möglichkeiten für den nächsten Kauf. Viele Käufe werden temporär getätigt, also höre auf Deinen Bauch und schaue Dich um.

Es gibt übrigens auch sogenannte Leder-Textil-Mixkombis. Diese verknüpfen so gut wie es geht die existierenden Vorteile in Sachen Design, Tragekomfort und Preis (!). Ich hatte mich persönlich mal für ein Modell der Marke Bogotto entschieden. Sie liegt eng an, wodurch sie die nötige Aerodynamik mitbringt und dazu auch noch gut aussieht.

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Viel Spaß.

Ein Kommentar

  1. Schöner Beitrag zum Thema. Ich habe tatsächlich auch einen Lederkombi-Mix gekauft, bin damit auch super zufrieden. Hatte mich allerdings nicht für Bogotto entschieden, sondern für eine andere Herstellermarke 😉 Bogotto soll aber auch qualitativ sehr hochwertig sein habe ich mir sagen lassen.

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